Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Spedition ab 69 €
Versand innerhalb von 8-12 Werktage
Höchste Qualität

Ratgeber · Planung · Lesezeit ca. 5 Min.

Die richtige Größe für Ihre Außenwerbung: Sichtweite und Lesbarkeit

Zu klein, und niemand liest Ihren Namen. Zu groß, und die Fassade wirkt erschlagen. Mit ein paar einfachen Faustregeln finden Sie die ideale Schrifthöhe und Größe für Leuchtkasten und 3D-Buchstaben.

Beleuchtete 3D-Buchstaben THE SQUARE HOTEL

Zuerst: Wer soll Ihre Werbung lesen?

Die wichtigste Frage stellt man sich selten: Aus welcher Entfernung und mit welchem Tempo wird Ihre Werbung gesehen? Ein Fußgänger in der Einkaufsstraße hat Zeit und ist nah dran. Ein Autofahrer auf einer Ausfallstraße sieht Ihr Schild nur wenige Sekunden – aus 50 Metern oder mehr.

  • Fußgängerzone, Passage, Einkaufszentrum: 5–20 m Leseabstand
  • Innerstädtische Straße: 20–50 m
  • Hauptstraße, Gewerbegebiet, Fernwirkung: 50–150 m

Die Faustregel für die Schrifthöhe

In der Werbetechnik gilt als grobe Orientierung: Pro 10 cm Buchstabenhöhe ist ein Text aus etwa 30 m Entfernung gut lesbar. Erkennbar ist er oft noch aus deutlich größerer Distanz – aber eben nicht mehr mühelos.

Gewünschte LesedistanzEmpfohlene Höhe der Großbuchstaben
bis 15 mca. 5–10 cm
30 mca. 10–15 cm
60 mca. 20–30 cm
100 m und mehrab ca. 35 cm

Die Werte sind Richtwerte. Schriftart, Kontrast, Beleuchtung und Blickwinkel beeinflussen die Lesbarkeit erheblich.

Infografik: Empfohlene Schrifthöhe für Leuchtreklame je nach Lesedistanz
Werbepylon mit Leuchtkästen für NKD und Fristo

Fernwirkung braucht Höhe

An Hauptstraßen und in Gewerbegebieten reicht ein Schild an der Fassade oft nicht aus. Ein Werbepylon mit Leuchtkästen bringt Ihre Marke auf Augenhöhe der Autofahrer – und bündelt bei mehreren Mietern die Werbung an einem Standort, wie hier für NKD und Fristo.

Wichtig: Je höher und größer die Anlage, desto eher ist eine Genehmigung nötig. Mehr zur Genehmigung →

Mehr als nur Größe: fünf Faktoren für gute Lesbarkeit

  1. Kontrast: Helle Schrift auf dunklem Grund oder umgekehrt. Mitteltöne nebeneinander (z. B. Rot auf Blau) flimmern und sind schwer lesbar.
  2. Schriftart: Klare, serifenlose Schriften mit offenen Formen sind aus der Ferne am besten lesbar. Verschnörkelte Scripts nur für kurze Namen nutzen.
  3. Strichstärke: Zu dünne Buchstaben „verschwinden“ – besonders nachts, wenn das Licht überstrahlt.
  4. Wortanzahl: Wer vorbeifährt, erfasst höchstens drei bis fünf Wörter. Name und Leistung genügen – Details gehören auf die Website.
  5. Freiraum: Ein Rand von etwa 10–15 % rund um die Schrift lässt Ihr Logo atmen und wirkt professioneller als eine bis zum Rand gefüllte Fläche.
Praxistipp: Drucken Sie Ihr Logo in der geplanten Größe auf ein paar A3-Blätter, kleben Sie sie an die Fassade und gehen Sie auf die andere Straßenseite. Dieser 10-Minuten-Test zeigt besser als jede Rechnung, ob die Größe passt.

Die Fassade gibt den Rahmen vor

Als Richtwert sollte eine Werbeanlage die Architektur unterstützen, nicht überdecken. Orientieren Sie sich an vorhandenen Linien: Fensterachsen, Gesimse, die Breite des Ladenlokals. Bei vielen Fassaden wirkt eine Anlage harmonisch, die etwa zwei Drittel bis drei Viertel der verfügbaren Breite einnimmt.

Fazit

Die richtige Größe ergibt sich aus Lesedistanz, Kontrast und Fassade. Wer diese drei Punkte zusammen betrachtet, bekommt eine Werbeanlage, die gelesen wird – und die das Gebäude aufwertet. Unsere Alu-Leuchtkästen fertigen wir in Breiten von 200 bis 400 cm, Sondermaße auf Anfrage.

Wir planen die passende Größe mit Ihnen

Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Fassade mit ungefähren Maßen – wir schlagen Ihnen eine Größe vor, die gelesen wird und zum Gebäude passt.

Projekt anfragen  0174 4715302

← Alle Artikel im Ratgeber

Barrierefreiheit